Der Fall Epstein schlägt auch in Deutschland seine Wellen
Die Deutsche Bank war in der Sache Epstein auch involviert. Sie hatte dem Straftäter über 40 Konten eingerichtet (https://www.sueddeutsche.de). Weiter geht es Opfer mit deutschem Hintergrund (https://www.welt.de), die von der Kanzlei LANA AP.MA, hier durch Rechtsanwalt Dr. Stephan Ebner, betreut werden.
Können Banken zur Verantwortung gezogen werden?
Schwache Banken
Unsere Mandantin könnte wahrscheinlich auch diverse Banken, u. a. die Deutsche Bank, verklagen. Das machen wir aus strategischen Gründen wahrscheinlich nicht. Fest steht jedenfalls, das Banken kollektiv Fehler begangen haben.
Und diese Fehler sind nicht unabsichtlich, wir behaupten zielgerichtet. Denn margenbringende Klienten werden von geschützt. Sie bringen Geld und sind in der Regel nicht beratungsintensiv, weitergehend locken sie häufig zahlungskräftiges Klientel an.
Wenn es um Geld geht, scheinen Banken eben schwach zu werden.
Ganzheitliches Versagen der Compliance
Man muss daher feststellen: Globale, international tätige Banken haben ganzheitlich versagt. Ist das gesellschaftlich akzeptabel? Nein, freilich nicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass Banken wie 2008 im Fall der Fälle vom Steuerzahler gestützt werden.
Doch wie ließe sich das verhindern? Können wir die „Banken zum Jagen zu tragen“? Sicherlich nicht. Wir müssen sie wohl ertragen, ihnen ist kein Kraut.
Bankenversagen nur in der Sache Epstein?
Banken denken nur in Begriffen „Rendite“. Banken sind häufig bestens vernetzt in Politik und Wirtschaft. Zwar werden Compliance-Vorschriften aufgestellt, wie in Deutschland (zum Schein?), die Frage ist aber, ob sie in der Praxis eingehalten werden und ob die Einhaltung überprüft.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-03/bankenkrise-silicon-valley-bank-credit-suisse-lehman-brothers


