Geister, die ich rief: Die deutsche Rüstungsindustrie läuft wieder an, Dr. Ebner im Interview – PART II

Deutschland rüstet wieder massiv auf

In den letzten Jahrzehnten gab es seitens des deutschen Staates kaum Investition in Rüstung. Zu tief saß noch der Schock des 2. Weltkrieges, man konnte sich zudem auf die verbündeten Amerikaner verlassen.

Das hat sich nun schlagartig geändert, seitdem Russland und die Ukraine wieder um Land, Macht und Einfluss ringen. Ein längst für überwunden geglaubter Anachronismus in Europa. Nun rollen sie wieder, die Panzer und Artillerie-Geschütze. Nun kann selbst die deutsche Bundesregierung ihren Kopf nicht mehr in den Sand stecken. Krieg in Europa bedeutet auch zwangsweise Aufrüstung Deutschlands.

Dies gilt umso mehr, nach dem die USA – vollends zu Recht – ihren Rückzug aus der NATO ankündigen, wenn sich die europäischen Bündnispartner weiterhin unsolidarisch verhalten und es nicht für notwendig erachten, in Verteidigung zu investieren. Längst ist bekannt, dass die Bundeswehr müde und marode nicht im Stande wäre, einen drittklassigen Gegner von der Einnahme Deutschlands abzuhalten.

Interview mit Dr. Stephan Ebner, Experte für westliche und asiatische Rüstungsindustrien

Interview mit Pascal Lottaz

In diesem Zusammenhang ist Dr. Stephan M. Ebner zu dem japanischen Professoren Pascal Lottaz gerufen worden, um über den deutschen Aufrüstungsprozess interviewt zu werden.

Mit seiner Kanzlei LANA AP. MA International Legal Services berät Dr. Ebner seit vielen Jahren Rüstungsunternehmen aus den USA, dem DAC-Raum und Asien. Dr. Ebner ist deshalb auch Experte für moderne Waffen-Systeme. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit besteht u. a. darin, europäischen Unternehmen den Weg in die US-Rüstungsindustrie zu ebnen.

Anreiz: Volle Auftragsbücher

Warum rüstet nun insbesondere der deutsche Mittelstand wieder voll auf? 

Da es wieder hoffähig ist und man viel Geld damit verdienen kann!

Es sind insbesondere die sog. „dual use goods“, also Waren, die im Frieden aber auch für den Krieg genutzt werden können.

Deutsche Unternehmen stellen diese Güter ohnehin her. Wenn sie diese nun auch in der Rüstungsindustrie zum Einsatz bringen können, müssten häufig keine großen Investitionen getätigt werden, um große neue Käuferkreise zu erschließen.

Gerade Deutschland und die NATO mit Ausnahme der USA haben geschlafen

Katalysatorisch hinzu kommt, dass NATO und insbesondere Deutschland die letzten Jahre verschlafen haben. Einzig die USA haben klug investiert. Die Bundeswehr ist chronisch unterfinanziert. Nicht einmal Schießübungen soll man bei der deutschen Bundeswehr richtig ausüben können, dann man aus Mangel an Munition nicht aus dem vollen Schöpfen kann.

Sie suchen als DACH-Unternehmen den Einstieg in die US-Rüstungsindustrie? Senden Sie Dr. Ebner und LANA AP.MA eine E-Mail bzw. nehmen Sie Kontakt auf

Diese Entwicklung lässt sich nicht mehr stoppen. Wir haben sie nur zu oft in der Geschichte gesehen und erlebt. Warum es wieder soweit kommen musste, verschließt sich dem Autor. Im Ergebnis können mittelständische Unternehmen aus DACH allerdings sehr gute Geschäfte machen, wenn sie versuchen, mit US-Rüstungsbauern kooperieren. Die USA lassen sich ihre Verteidigung viel Kosten.

Allerdings handelt es sich um einen „verschworenen Zirkel“. Außenstehende werden kaum in den Kreis der Vertrauten. Sie brauchen Profis, die sie in diesen Kreis bringen. Dr. Ebner und LANA AP. MA verfügen über umfassende Erfahrung, europäische Unternehmen in die US oder in eine asiatische Rüstungsindustrie zu bringen. 

Zögern Sie nicht, melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Autor

Dr. Stephan Ebner

Dr. Stephan Ebner, Esq., LL. B, Mag. Jur, LL. M, LL. M, Attorney-at-Law (NYS, USA), EU-Attorney-at-Law (Switzerland, Advokatenliste Kanton Basel-Stadt), Foreign Legal Affairs Attorney (TAIWAN, R.O.C.), Attorney-at-Law (Germany), Notary Public (NYS, USA) ist Rechts- und Unternehmensberater und Gründer von LANA AP.MA International Legal Services AG, mit Sitz in Basel-Stadt, Schweiz. Ein Schwerpunkt seiner Praxis liegt auf der Beratung in internationalen Rechtsfragen, hier insbesondere den Markeintritt in den USA und Asien und bei Unternehmenskäufen- und verkäufen. Mandanten sind insbesondere Unternehmen und Konzerne aus dem DACH-Raum, den Vereinigten Staaten von Amerika und Asien.

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